Tipps fürs Fahren auf der Straße und im Gelände
Die Regeln im tunesischen Staßenverkehr richten sich weitgehend, mit einigen Besonderheiten wie in allen südlichen Ländern, nach den europäischen Richtlinien. Die Motorisierung entwickelt sich wie in allen Schwellenländern exponential, die Unfallraten sind erschreckend hoch. Defensives Fahren ist in jeder Hinsicht erforderlich!!!!!!
Stadt/Überlandfahrten auf dem Asphalt
Tunesien verfügt über ein sehr gut ausgebautes Straßennetz.
Problematisch ist die Teilnahme von Fußgängern, Rad-und Mopedfahrern
und Eselskarren im Verkehr. Hier ist besonders Vorsicht bei Nacht geboten.
Die langen Anfahrten in den Süden (Tunis-Touzeur oder Tatouine
1 Tag) ermüden. Abstand halten, und häufig Pausen einlegen. Stadtdurchfahrten
zeichnen sich durch eine erhebliche Verkehrsdichte aus.
Weitere Gefahren treten durch überladene Pickups und Lastwagen
auf. Unfallstellen auf freier Strecke sind zumeist nicht gesichert. Gefahr
besonders in der Nacht:
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schlechtem Zustand |
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Unfall in der Dämmerung |
Auf der Piste
Im Süden des Landes gehen die Hauptverkehrsverbindungen
überwiegend in Pisten über. Diese bestehen aus mehr oder weniger
festgefahrenem Sand. Tückisch ist das sogenannte Wellblech, hier sollte
man seine Geschwindigkeit dem persönlichen Wohlbefinden anpassen.
Achtung! Das Rütteln und Rappeln beansprucht Euer Fahrzeug auf das
Höchste. Alles was noch nicht ganz ab ist fällt spätestens
hier ab. Auch hier heißt es aufgrund der Staubentwicklung Abstand
zu halten. Schnelles fahren erscheint zwar angenehmer, aber das Fahrzeug
hat dabei kaum noch Bodenkontakt. Auch hier wird der Fahrkomfort durch
Herablassen des Luftdrucks der Reifen verbessert. Siehe auch Im Sand....
Bei Ortsdurchfahrten auf der Piste Schrittempo fahren,
die Staubfahnen hinter den Autos führen nicht zu Begeisterungsstürmen
bei der Bevölkerung. Wenn Kinder dann mit Steinen schmeissen ist das
verständlich.......
Im Gelände
Eine sehr gute Einführung geben unsere österreichischen Freunde
von
www.gelaendewagen.at auf ihrer Site.
Mal reinlinken lohnt sich, vor allem für Anfänger!!!
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten von Teer und Piste
abzuweichen und ins Gelände zu gehen.
Vorsicht in der Regenzeit in Wadis: Diese können sich sehr schnell mit Wasser füllen, das bedeutet höchste Gefahr für alle Mitfahrer. |
Achtung! Steilpaß |
Vor allem im Süden an den Berghängen sind oftmals sehr karge Anpflanzungen, die für das europäische Auge kaum als solche erkennbar sind. Auf jeden Fall umgehen. |
Wadieinfahrten nicht unterschätzen! |
| Im Sand:
Einiges zu den Grundstrukturen der Sahara: Sand bestimmt nur einige Teile der Sahara, die sogenannten Ergs. Durch den Wind, der diese grossen Massen ständig in irgendeiner Weise bewegt, kommt es zu zwei Phänomenen: Feinkörnigkeit und Dünenbildung Diese Feinkörnigkeit des Sandes lässt den Sand fast
wie Staub erscheinen. Dadurch ist er relativ leicht aber auch nicht tragfähig.
Die Dünenbildung geschieht entweder in Form von mehr oder
weniger
Sicheldünen verschieben sich abhängig von der Lage zur Hauptwindrichtung
und beginnen spitz ,schmal und klein, türmen sich auf, laufen wieder
aus oder gehen in andere Dünen über.
In den Randzonen der Ergs findet man die Kegeldünenfelder. Hier bilden sich um Buschwerk herum Sandhaufen, die immer mehr zunehmen. Dazwischen sind oft mehr oder weniger große freie Flächen. Auf Satellitenbildern erkennt man nur große
Merke hier also schon mal:
Nicht in Tunesien, aber in anderen Teilen der Sahara finden sich sogenannte
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Dünengrundstruktur
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Grundsatz zum Fahren im Sand ist: Allrad und Geländegang frühzeitig einlegen. Sobald man merkt, das das Fahrzeug nur im Ansatz einsinkt oder an Vortrieb verliert, wie folgt vorgehen Stufe 1: Runter mit dem Luftdruck. Deshalb auch immer Kompressor
oder Pumpe dabei haben.
Sliwa gibt in seinem Buch "Abseits aller Pisten" gute Hinweise. |
Blechen will gelernt sein, am Strand mal üben! |
Gefahr 1: Abkippen des Fahrzeugs zur Seite.
Gefahr 2: Dünensprung
REGEL:
Noch ein wichtiger Hinweis:
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Seitenkipper
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