Drei Tage Wüstentraining –

Mitten in Europa, gleich nebenan...

(Gewerblicher Beitrag)

Jaroslav Ferianc
 
 

In der Nähe von Smolenice am Fusse der Karpaten liegt eine wohl für Europa einzigartige Landschaft:

Ein ca. 300 km² Terrain, das fast ausschliesslich durch Sanddünen geprägt ist. Hier bereiteten die Deutschen das Afrikakorps auf seinen Einsatz in der nordafrikanischen Wüste vor, hier war noch jahrzehntelang im Kalten Krieg ein militärisches Sperrgebiet für militärische Ausbildung.

Der Slowake Jaroslav Ferianc und sein Team, unterstützt von der österreichischen Website

www.gelaendewagen.at führten erstmalig im Oktober diesen Jahres ein Fahrertraining mit slowakischen und österreichischen Teilnehmern durch.

Ein interessanter Tipp für diejenigen die Wüste erleben wollen, ohne nach Afrika zu fahren...
 


 
 
 
 
 
 
 

Die Idee für ein Wüstentraining in dieser wohl einzigartigen Landschaft hatten meine Freunde und ich schon länger, doch erst in diesem Jahr wurde aus der Idee was Handfestes. Ab Mai begannen wir mit den organisatorischen Vorbereitungen um mit einem österreichischen Offroadclub im September auf Tour zu gehen, leider klappte es jedoch nicht. Trotzdem wollten wir unsere aufwendigen Vorbereitungen nicht ungenutzt lassen und mit Hilfe von www.gelaendewagen.at kam dann doch noch eine kleinere Gruppe für den Oktober zusammen. Das Team war bunt gemischt, Wüstenerfahrene und Neulinge bildeten eine gute Crew und so konnten wir in dem Drei -Tagesprogramm eine ganze Menge unternehmen:

-Fahren im Sand mit den notwendigen Fahrtechniken und natürlich auch das Bergen von Fahrzeugen

-Orientierung mit der GPS

-Und als Schmankerl: Eine Waldgeländefahrt

 
Da staunt der Laie... ...und der Fachmann wundert sich... ... denn gemeinsam geht´s besser!

Die gute Mischung von Erfahrenen und Neulingen sorgte für einen intensiven Austausch von Know-How, die lockere Atmosphäre ließ natürlich den Spaß nicht zu kurz kommen. Einer der mitfahrenden Nissans bekam im Sand Probleme mit seinem Allradantrieb, das anschliessende Ziehen, Zerren und Schieben war für alle natürlich ein Riesenvergnügen, was es bei 45° in der Sahara wahrscheinlich nicht gewesen wäre.

Nach der schweisstreibenden Aktion kam Kultur natürlich nicht zu kurz. Unsere Gruppe hatte Gelegenheit, das Schloss Smolenitz zu besuchen, eine ursprünglich mittelalterliche Burg und an einer Weinprobe slowakischer Weine teilzunehmen. Anschliessend drehte sich ein leckeres Spanferkel auf dem Grill.

Und danach gab es natürlich eine zünftige Siegerehrung.

 
Sand gibt´s nicht nur in der Sahara... ... und gleich nebenan ein zünftiges Waldbiwak... ... und eine ganze Menge Kultur!

Unser Resumé: Mit Sicherheit ein Erfolg, auch wenn die Gruppe beim nächstenmal grösser sein sollte.

Und die bittere Erkenntnis: Auch 11 Jahre nach Fall des Eisernen Vorhangs bestehen noch Ängste und Bedenken , die Grenze zwischen den früheren Machtblöcken zu passieren. Gut ist es da, wenn Ortskundige begleiten und die ganzen Formalitäten erleichtern können. Unsere Crew hatte keine Probleme. Ich denke unser Konzept ist eine preisgünstige und zeitsparende Alternative, die bei hohem Erlebniswert mit den Besonderheiten der Wüste vertraut macht und gleichzeitig trotz der knappen Zeit einen Erholungswert beinhaltet. Wer Interesse hat möge sich an uns wenden : tatraturist@mail.pvt.sk

 

 
 
 
 
 
 
 

Weitere Informationen über www.gelaendewagen.at auf der speziellen Infoseite