Sonne, Sand und Salzsümpfe

Unterwegs in der Bergregion von Hajja und am Roten Meer bei Zabid, ein Offroadabenteuer im Nordjemen
 
 

Durch Stock und Stein

Durch Stock und Stein



Erster Tag

Noch schöne Berge und stressfreie Erholung

Wieder hat es uns gepackt. Raus aus der Stadt und rein in die wundervolle Landschaft des Bergjemens.
Gegen 11 Uhr treffen wir uns, Jörg, Thorsten, Manuela, Mareike , David und ich.
Mareike und David, meine Kinder, die für die Osterferien angereist sind , haben schon weit im Vorfeld gefragt, ob man wieder eine Tour organisieren kann. Und dafür läßt man sich auch hier begeistern.
Zunächst geht es nach Hajja, über recht gut befahrbare Piste, entlang an Felsgruppen und Terrassenfeldern.
Noch ist es recht bequem. Bei einer Pause gesellen sich drei Jungs zu uns und probieren begeistert Davids neues Fernglas aus. Mit Sonnenuntergang rollen wir in Hajja ein.
 

Wundervolle Bergwelt
Unübertreffliche Bergwelt
Durch Schluchten und Täler
Durch Schluchten und Täler
Wundervolles Hajja
Wundervolles Hajja
Nette Begegnung
Nette Begegnung 

 

Zweiter Tag

Kantige Bergrallye und schweißtreibender Sandkuchen

Nach ausgiebigen Frühstück auf einer Restaurantterrasse in Hajja beschliessen wir über eine auf der Karte eingezeichnete Piste im Norden Hajjas an das Rote Meer zu fahren. Souk al Mouharrak soll ein Zwischenziel sein. Durch ausgewaschene und mit Felsbrocken übersäte Pfade mit Querneigungen geht es vorwärts.
Schweißperlen treibt es den Fahrern auf die Stirne. Dumpfe Schläge von unten kündigen an, daß die Strecke es nicht gut meint mit uns. Die einmalige Landschaft sorgt für Ausgleich.
 

Lagebesprechung und Frühstück
Frühstück und Lagebesprechung:
Durch Dick und Dünn? Na klar!
Abgründe
Abgrund und Wolken, eigentlich Alpinistenaufgabe
Kamel im Berg
Mitten im Berg: Ein Kamel!
Über Stock und Stein
Über Stock und Stein

Am Nachmittag verlassen wir die Bergregion in die Tiefebene der Tihama und stoßen in ein weitgefächertes Dünengelände. Die Wüstenspezialisten atmen auf. Vertrautes Terrain; lieber festfahren und eingraben als Kletterpartie mit Tiefschlägen. Und das Eingraben wird dann auch heftig geübt. Nebenbei verabschiedet sich Thorstens Auspuff. Der Berg hat ihm wohl den Garaus gemacht.
Nun, meine Heckstoßstange steht nun auch spoilerartig hoch. Kleine Opfer müssen eben sein!!!!
 

Jörg gräbt
Nun grabt der Jörg mal, aber nichts kaputtmachen!
Kleine Panne
Kleine Panne, große Abwechselung!
Auspuff ab!
Nun eine Auspuffamputation, ein HABBA schaffts aber auch ohne!
und wieder Sand!!!!
Hurra und wieder graben!

Wir beschließen noch in den Dünen zu campieren. Ein schöner Sonnenuntergang und ein toller Vollmond belohnen uns für die Mühen des Tages. Nicht zu vergessen natürlich eine schöne Lagerfeuerromantik.
 

Afterlanding
Gute Laune beim Afterlanding!
Rundumblick
Und alles drum herum im Griff?
Lagerfeuer
Lagerfeuerromantik
Moonshine
The moon is shining!

Die Nacht wurde ruhig verbracht. Die Stille und Einsamkeit der Wüste ist eins der Erlebnisse, daß uns immer wieder fasziniert.
 
 

Dritter Tag

Fahrt durch 1001 Nacht und Traum vom Meer

Am Morgen wurde schnell gepackt und die Marschbereitschaft hergestellt. Das Rote Meer bei Zabid war unser Ziel. Eins der letzten unberührten Refugien vor dem auch hier im Jemen einsetzenden Massentourismus.
Bis Mittag erreichen wir Zabid und nehmen uns dann einen, nein drei Motorradguides, die uns zum Strand durch das weitläufige Oasenterrain lotsen.
Dort erreichen wir zwischen zwei Fischerdörfern einen einzigartig einsamen Strand und geniessen nach zwei schweißtreibenden Tagen ein kühles Bad im Roten Meer und "Dicke Suppe" von Joerg mit den feinsten Zutaten die man sich nur denken kann.
 

In der Oase
Alte Gebäudegruppe mitten in der Oase
Am Roten Meer
Am Roten Meer
Skorpion Mareike
Mareike schick im Bw Look!!
Dicke Suppe
Kulinarisches Feuerwerk, dicke Suppe von Joerg!

Die Nacht wird ein kleines Abenteuer. Wir schlafen alle draußen ,genießen die frische Luft und den Sternenhimmel. Hunde aus den benachbarten Dörfern nähern sich unserem Camp und beschnüffeln neugierig die Lage. Mit einigen Steinwürfen können sie vertrieben werden.
Gott-sei-Dank lieben wir alle Hunde, was nicht bei allen in unserer Community der Fall ist.
 
 

Vierter Tag

Salzsumpf und Sintflut

Am nächsten Morgen geht es wieder früh raus. Der Himmel ist bedeckt und leichter Niesel. Ziel nun schnell nach Hause zu kommen. David darf nun mit seinen 11 Jahren mal wieder im offenen Gelände fahren und steuert den Sandbären recht sicher auch durch die Feuchtungen der Salz-Sand-Sümpfe auf unserer Strecke. Die breiten Reifen, sonst eher hinderlich, walken wie Schlauchboote über die Puddingmasse. Nur Thorsten hat Pech, den Spuren folgend, baggert er sich hoffnungslos ein. Und wir alle ihn wieder aus. Da muß natürlich alles herhalten: Expertenbeitrag, Schaufelleistung, Blecheinsatz und Winde.
 

Manuela lacht!
Noch lacht Manuela!
Alle gucken!
Expertenrat und...
Jörg schaufelt wieder
...schweißtreibendes Graben und dann...
HABBA und Sandbaer ziehen!!!
... Winde, Bleche und Bergegurt

 

Also wer es angesichts der Bilder nicht glauben will, Thorstens HABBA kam wieder wohlbehalten nach Sana´a.
Über eine der schönsten Asphaltstraßen des Jemens, die Strecke Hodheida - Sanaá, mitten in eine biblische Sintflut der Regenzeit in Sana´a. Also ehrlich, toll war es!
 

Traumstrasse
Bergwelt
Sintflut
und Regenflut