Malaria, was es ist und was dagegen tun?

Die Fiebermücke Anopheles mit ihren 200 Arten überträgt die in den Tropen weitverbreitete Krankheit, die es in drei Haupterscheinungsarten gibt:

Die Krankheit zeichnet sich durch Fieberschübe, Anschwellen von Leber und Milz und Gliederschmerzen aus. Die Fieberschübe signalisieren eine Vermehrung der Plasmodien im Körper.

Die Krankheit verdankt ihre Verbreitung einem Zyklus zwischen Überträger (Mücke) und Wirt (z.B. Mensch). Die Plasmodien vermehren sich im Wirt, gelangen durch den Stich in die Mücke,die Sporen wachsen in der Mücke und werden durch Stich wieder auf neue Wirte übertragen. Auf Grund dieses Zyklus kann die Krankheit auch längere Zeit nach einem Aufenthalt ausbrechen.

Vorbeugung gegen Malaria ist in erster Line eine Vorbeugung gegen den Stich der Mücke:

Die dämmerungs- und nachtaktiven  Anopheles  sind vor allem während und nach Sonnenuntergang zu fürchten, dann also:

+ Mückennetze (nichtsynthetisch ,weil synthetische die Schweissbildung erhöhen, die Netze müssen so geformt und aufgehängt werden, das sie nicht am Körper anliegen können)

+ mit Ventilator durchlüftete Schlafräume (Anpoheles hasst heftige Luftbewegungen)

+ Antimückenlampen- oder Kerzen

+ Vitamin B Präparate

+ der Genuss von reichlich Zwiebeln und Knoblauch

Die Pharmaindustrie tut es ab. Erfahrene Auslandsreisende schwören darauf...

Prophylaxen sind keine Schutzimpfungen! Sie sind im Prinzip bereits Anti-Malariamittel, die präventiv eingenommen werden. Sie müssen eine bestimmte Zeit vor und eine bestimmte Zeit nach einem Aufenthalt in einem Malariagebiet eingenommen werden. Im wesentlichen ergeben sich folgende Nachteile:

+ Prophylaxen bieten keinen 100 % igen Schutz auf Grund der Resistenz einiger Plasmodien
+ Bei eingenommener Prophylaxe ist eine Malaria , die im Anfangsstadium
   einer Grippe ähnelt , nicht mehr so leicht nachzuweisen und vor allem zu bekämpfen.
+ Prophylaxen haben zumeist erhebliche Nebenwirkungen ,zumeist auf Augen und Leber, vor allem bei längerer Einnahme.

Empfohlene Verhaltensweise: