Lost Paradise -

Eine Woche auf der Insel Sokotra im Indischen Ozean Mitten im Meer

... und andere tolle Sokrota-Websites

... und wie komme ich nach Sokotra?

Sokrota 1886
 
 

Freitag, 15.02.2002

1415 Uhr: Seit einigen Minuten wich die klare Sicht aus den Seitenscheiben auf den Indischen Ozean einer Dunstglocke. Unter uns ein riesiges Felsmassiv, das man kaum unter den Wolken erkennen kann: Sokotra. In einer engen Rechtskurve lenkt der Pilot die Boeing 737 vom Meer auf die Betonpiste des Flughafens Mori. Kein Funkfeuer leitet den Landeanflug, kein Tower spricht die Maschine runter. Alles Sichtflug. Bei Monsunregen sicher ein riesen Wagnis. Schon tolle Burschen, die Piloten von Yemenia.

Nach dem Ausrollen der Maschine stellt sich auch das Groundhandling als recht einfach organisiert dar: Tausende von flinken Händen räumen den Bauch der Maschine aus und verstauen das Gepäck auf kleinen Gepäckwagen, die dann in die Menge der Passagiere gefahren werden. Auch wir finden unser Gepäck wieder, komplett und unversehrt.

Unauffällig und bescheiden drängt sich ein junger Sokotri an uns heran und bietet seine Dienste an: Transfer zum Hotel für den Einheitspreis von 4000 Rial. Wir sagen zu und schnell sorgt er für das Verstauen unserer Sachen. Mohamed Ahmed soll uns in den nächsten Tagen ein guter Freund werden und uns in viele Geheimnisse der Insel einweihen.

Airport Mori

1700 Uhr: Wir haben unsere Unterkünfte im Hotel Summerland in Hadibu bezogen. Schöne saubere, wenn auch einfach ausgestattete Zimmer, saubere Sanitäranlagen. Eine nette Palmendachterrasse wo wir in den nächsten Tagen noch kulinarisch verwöhnt werden und wo so manche Doppelkopfrunde geklopft werden wird.

Wir montieren unsere Moskitonetze über unseren Betten und Mohamed lädt uns zu einem ersten Ausflug ein. Wir besuchen den kleinen Hafen von Hadibu, eine winzige Pier mit Riesensandüne dahinter und einigen Treibstofftanks. Ein gestrandeter Fischkutter am Strand.

Ein schöner Sonnenuntergang und ein fürstliches Fischmenü im Summerland beschließen den ersten Tag.

Hadibu Beach

Samstag, 16.02.2002

0900 Uhr: Jörg ist nach dem Klimawechsel noch nicht ganz in Form. Suszan, Judith, Elke und ich beschließen, ein erstes Zeltbiwak zu wagen. Mohamed fährt uns noch in Hadibu zum Einkaufen. Wasser, Cola und Kekse sind die Grundausstattung. Mit dem Rest werden wir mal sehen. Von Hadibu aus geht es nach Westen, zunächst an der malerischen Küste entlang. Sandstrände, Felsklippen und ein tiefblaugrünes Meer faszinieren den Betrachter. Nach etwa 20 km zwicken wir von der Teerstraße und der Küstenlinie ab und fahren in ein Wadi ein.
 
Drachenbaum von unten
Flaschenbaum
Junger Drachenbaum

Die Landschaft bekommt etwas Bizarres: Der karge, steinige Boden ist mit niedrigem Strauchwerk und einem Meer von Flaschenbäumen bedeckt. Wie in einem künstlich angelegten Steingarten ziehen sich die Pflanzen die Berge hoch. Vereinzelt stehen Weihrauchbäume zwischen den kleinen, kegeligen Flaschenbäumen, die auf der Krone ihres wulstigen Holzstammes mit kleinen rosafarbenen Blüten versehen sind.

Gurkenbaum

1230 Uhr: Wir erreichen Qalansiyah , die zweitgrößte Ansiedlung auf Sokotra. Einige Fischerboote am Strand. Arme Hütten, aber alles sehr sauber. Wir durchqueren den Ort recht schnell und fahren auf eine Anhöhe. Der Anblick, der sich uns bietet, ist gigantisch: Einer der Traumstrände der Südsee, unbeschreiblich.

Strand von Qalansiyah

Elke und ich tragen das Zeltmaterial herunter und bauen schon mal auf. Judith und Suszan kümmern sich mit Mohamed um das Abendessen im Dorf.

Nun ist erst mal Relaxen angesagt: Sonne, Sand und Meer...

1700 Uhr: Wir holen uns im Dorf unser Abendessen ab. Eine leckere Fischplatte und Reis, eine Riesenkanne gesüßter Tee. Damit suchen wir uns ein schönes Plätzchen mit Sonnenuntergangsblick und lassen es uns richtig gut gehen.

Qalansiyah Sunset

Der Rest des Abends vergeht wie im Flug am Lagerfeuer mit Klönschnack.

Dinner am Strand

Sonntag, 17.02.2002

0800 Uhr: Das Zelt haben wir wohl umsonst aufgebaut. Alle schliefen irgendwo hinter Felsnischen und in Sandkuhlen am Strand. Doch die aufgehende Sonne ist erbarmungslos und heiß. Nun gibt es Frühstück. Etwas einfacher als das gestrige Abendmahl. Tütenkaffee vom Bundeswehresbitkocher und Kekse. Der Strand hat sich in der Nacht ein wenig verändert. Auf der ehemals glatten Sandfläche sind nun hunderte von kleinen Hügeln. Krabben sind in der Nacht auf den Strand gezogen und haben sich hier ihre kleinen Behausungen gebaut.

Nocheinmal richtig relaxen: Baden im Meer und gut eingecremt, etwas Sonne.

1230 Uhr: Verabredungsgemäß holt uns Mohamed nun wieder am Strand ab. Er möchte jedoch noch gerne in Qalansiyah bleiben und bittet uns den Wagen selbst zu fahren. Also setze ich mich ans Steuer und fahre uns zurück. Einmal nicht aufgepasst und patsch, schon durchschlitzte ein spitzer Stein den rechten Vorderreifen. Einige freundliche Sokotris, die wir kurz zuvor überholt haben, helfen uns beim Reifenwechsel.

Reifenpanne

Einen Plattfuß sollten wir nun jeden Tag haben. Gott-sei-dank, jeden Tag nur einen.

1700 Uhr: Rückkehr ins Summerland. Erstmal Sand und Salz runtergeduscht. Viel gibt es zu erzählen, wie immer ein tolles Abendessen und einen ersten richtigen Doppelkopf.

Elke als Debütantin schlägt sich ganz wacker.

Montag, 18.02.2002

0830 Uhr Jörg ist nun wieder in Form. Zu fünft beschließen wir heute, uns von Mohamed in die Region des Berges Mashanig fahren zu lassen. Wir wollen etwas die Bergregion erkunden.

Die ersten Kilometer geht es noch Richtung Westen an der Küstenstraße entlang, dann auf Piste nach Norden. Immer höher schrauben wir uns über die engen Serpentinen. Rechts steile Wände, links tiefe Abgründe. Die Reifen drehen auf dem lockeren Geröll durch, fassen aber immer wieder Griff. Schluchten wechseln nun mit Hochebenen ab, waren die Berghänge noch mit Flaschenbäumen bestanden ,fühlt man sich nun in der Hochebene wie in den Yurassic Park versetzt. In einer savannenähnlichen Landschaft mit hüfthohen Sträuchern stehen hunderte der sogenannten Drachenblutbäume. Diese Spezies gibt es nur noch auf Sokotra. Würden jetzt

Drachenbaumfeld

Saurier aus den Pflanzungen treten, man würde sich nicht wundern. An einer Baumgruppe machen wir eine Pause. Ein älterer Sokotri, der seine Ziegenherde im Buschwerk weidet, spricht uns an. Er bietet uns Drachenblutbaumharz an, kleine rote Perlen. Ein Geheimrezept für Frauen nach der Entbindung. Noch fahren wir einige Kilometer weiter das Berggelände hinauf. Am Wendepunkt machen wir noch mal Pause: Susan, Elke und Jörg beschliessen, ein Stück des Weges bergab zu Fuß zu gehen. Judith nutzt die verlängerte Pause um von Mohamed einiges über den Sokroti-Dialekt, eine Mischung aus Arabisch, Ursprache und einigen wenigen portugiesischen Wurzeln zu erlernen. Mein Arabisch ist noch zu holprig um mich mit Mohamed zu unterhalten. Aber er kann auch recht gut Englisch.
 
Auf die Bäume!
Wo kommt Ihr her?

1300 Uhr. Nach einer halben Stunde Auszeit geht es nun wieder zurück. Zuerst sammeln wir Susan und Elke auf, dann Jörg. Mit seinen langen Beinen und einem Riesenschritt muß er den Berg fast hinuntergelaufen sein.

1530 Uhr: Rückkehr ins Summerland. Jörg, Elke und ich beschliessen noch in der Nähe des alten Hafens ein Bad im Meer zu nehmen. Dann eine schöne Dusche, Smalltalk und Abendessen im Palmenhain. Dann ein schöner Doppelkopf. Wann spielt Elke ihr erstes Damensolo?

Dienstag,19.02.2002

0830 Uhr Wir entschließen uns heute, eine Zwei-Tagestour zu unternehmen. Zunächst soll uns Mohamed einen der schönsten Strände von Sokotra auf der Ostseite der Insel zeigen. Dann soll es in das Hochland von Momi, auch im Osten, gehen. Unsere Damen wollen dort Ziegehhaarteppiche erstehen. Jörg und ich decken uns zunächst mit Vorräten ein: Wasser, Cola, Gemüse , Kekse und Obst. Die Damen hatten am Vorabend einige Konserven gekauft, falls es mit einem Fischmahl am Strand nichts werden sollte.

0930 Uhr. Nun geht es los. Zunächst bis zum alten Hafen an der Küste, dann landeinwärts.

Wir durchqueren die Hoq-Area, ein Dolinengelände in einer Karstlandschaft. Hier ist das Terrain mit Höhlen gespickt, die immer wieder das Ziel von Expeditionen sind. Auch Mohamed hat einige dieser Expeditionen gefahren.

1330 Uhr. Wir fahren mittlerweile wieder direkt am Strand, eine steile Felswand verläuft etwa 500 Meter hinter der Wasserlinie. Eine Vielzahl von Löchern unterschiedlicher Größe im Fels zeigt uns die Höhlen hier an.
 
Ras Daydum
Ras Daydum Beach

1415 Uhr. Wir erreichen unseren Standplatz im Bereich des Ras Daydum. So kann man sich das biblische Paradies vorstellen: Ein blau-grünes Meer, ein weißer Strand, ein Bachlauf in einem grünen Wiesengrund, dahinter dichtes, grünes Buschwerk. Dahinter dann eine Riesendüne von etwa 50 - 60 m Höhe die sich unmittelbar an die steile durchlöcherte Felswand anlehnt. Die Spitze der Felswand ragen direkt in die lockere Wolken hinein. Kann man dem Himmel näher sein?

Felskulisse

1500 Uhr. Wir haben die Zelte aufgebaut und eine Feuerstelle angelegt. Mohamed besorgte zunächst einige kleine Fischlein, die ich am Strand ausnehme und säubere. Dann besorgt er von Freunden noch einen Riesen-Kingfish. Während des Fischhandels, der von den Damen organisiert wird ,entdeckt Judith bei ihren Sokrotisch Studien, daß Haifisch auf Sokrotisch "Helke" heißt. Schon hat Elke ihren Spitznamen für den Rest der Tour weg.
Es gibt ein Mordsgebruzel mit Fisch, wir essen bis zum Platzen.

Kingfish

Am Lagerfeuer nimmt der Abend sein Ende. Nachts zieht Feuchtigkeit auf und etwas Niederschlag.

Mittwoch, 20.02.2002

0800 Uhr. Wieder hat die Nacht ein Ende. Es war nicht für alle erholsam, da die Temperaturen recht hinuntergingen. Eine Dame beschwert sich auch über morgendliches Pfeifen von Herren vor dem Zelt. Ob der/die Täter ermittelt werden können?

Auf jeden Fall lockt eine ausgiebige Süßwasserdusche am Strand, ein warmes Felsquell, das sich aus etwa 2m Höhe unmittelbar ins Meer ergießt. Und ein heißer Tütenkaffee bringt die Stimmung schnell wieder nach oben. Ein Schwarm von Delphinen, vielleicht nur 50 Meter vor der Strandlinie, lockt nochmal unsere Aufmerksamkeit. Ruhig ziehen die Tiere an uns vorbei. Nur die Rückenflossen sind zu sehen.

1000 Uhr. Wir bauen das Biwak ab, verräumen den Müll und fahren nun auf die Hochebene von Momi. Wieder geht es durch Karst- und Flaschenbaumlandschaft. Mohamed lädt uns in sein Dorf ein.

1230 Uhr . Freundliche Menschen begrüßen uns am Dorfeingang. Wir werden ins Versammlungshaus eingeladen ,uns werden Plätze in den Sitzkissen an den Wänden angeboten. Ein heller, freundlich wirkender Raum. Schnell gesellen sich etwa zehn Männer, so ziemlich alles Verwandte von Mohamed, zu uns. Heißer Tee macht die Runde.
 
Zu Gast...
...bei Mohamed

 
 

"Woher wir kämen? Wie uns Sokotra gefalle?" Suszan stellt uns alle auf Arabisch vor, wer wir sind und was wir machen. Plötzlich gesellt sich noch eine sehr alte Frau zu uns, in ihrem Alter braucht sie sich nur knapp zu verschleiern und darf sich auch ohne Bedenken in die Männerrunde setzen. Sie kann nur sehr schlecht sehen und versteht auch nicht so richtig, woher wir Blaßgesichter kommen. Nach anfänglichem Plausch wendet sie sich an Suszan und meint, sie solle sich züchtiger anziehen. Dabei meint sie den fehlenden Schleier. Mohameds Onkel gibt ihr zu Verstehen, daß sie das als Ausländerin nicht brauche. Bei den Männern erregt das eine oder andere ,das die alte Dame von sich gibt , mordsmäßige Erheiterung. Das wird auch der alten Dame wohl bald zu bunt. Sie zieht sich wieder zurück.
Nunmehr werden wir zum Essen eingeladen. Wir beschliessen unsere nicht benötigten Gemüse- und Dosenvorräte zu stiften und so bereitet Judith mit den Frauen ein Tomaten-Thunfisch-Surprise mit Reis, das uns allen hervorragend mundet.

1400 Uhr Nachdem wir uns alle noch mit schönen Ziegenhaarteppichen eingedeckt haben , treten wir den Heimweg an. Der Besuch in Momi hat uns alle sehr beeindruckt.

1700 Uhr wir treffen wieder im Summerland ein. As usual - ein leckeres Essen und eine nette Doppelkopfrunde

Donnerstag, 21.02.2002

0830 Uhr Letzter Urlaubstag, wir beschliessen einen Schnorchelausflug. Zunächst decken wir uns mit Flossen und Brillen ein und Mohamed fährt uns zum Ras Dehammeri , dem Schnorchelpunkt auf Sokotra.

1000 Uhr In den Felsen suchen wir uns ein einigermaßen bequemes Eckchen zum Liegen und Sonnen und steigen hinab ins Meer. Haben wir zuvor die wunderschöne Natur oberhalb der Wasseroberfläche genossen, so zeigt sich nun eine faszinierende Unterwasserwelt in aller Farbenpracht.
 
Ras Dehammeri
Fisch
Felskulisse

 
 

1700 Uhr Mit den letzten Strahlen der untergehenden Sonne kommen wir in Hadibu an.

Ein letztes Mal das leckere Dinner, die Abrechnung unserer Kosten und ein Doppelkopfturnier, dann geht es in die Betten.

Freitag, 22.02.2002

0830 Uhr Heute geht die Schlagzahl etwas langsamer. Erster Tag des Opferfestes. Wir räumen unsere Zimmer und zahlen unsere Rechnung. Nichts vergessen? Alles verpackt?

Mohamed erscheint pünktlich und auch der Anruf bei der Yemenia-Airline bestätigt: Der Flug geht just in time. Herzlich verabschieden wir uns von Mohamed am Flugplatz. Freundlich hilft man uns beim Abwiegen und beim Gepäckcheck. Im Gänsemarsch geht es zum Flugzeug. Kein "Piepstor" aber ein Bodycheck, denn Sicherheit muß auch hier sein.

Etwas traurig steigen wir in den Flieger ein, schöne Tage liegen hinter uns und der Besuch in einer ganz anderen Welt.

Danke, Mohamed!












1100 Uhr Mit Fullspeed hebt die Boeing Richtung Meer von der Betonpiste in Mori ab.
Unter uns liegt ein blaues Meer und hinter uns verschwindet langsam ein Paradies in einer dichten Dunstglocke.

Nachbrenner: Montag, 04.03. 2002
Elke ist schon seit Tagen in München. Graues Wetter und 10° C in München, aber von Sokotra könne sie noch ihren Enkeln erzählen,  mailte sie uns. Sokrota geht uns allen nicht aus dem Kopf. Es war einfach ein tolles Erlebnis, das noch verarbeitet werden muß. Judith und Suszan organisieren heute abend im Deutschen Haus in Sana´a einen Vortrag von Prof. Wolfgang Wranik aus Rostock. Er ist Zoologe und bereist die Insel seit 1982 mit Forschungsteams. Jörg arbeitet seit Tagen an einem Essay: "Adi in Sokrota". Die Geschichte eines deutschen Pauschaltouristen in Sokotra. Ich ackere und scanne mich durch etwa 100 Fotos, erstelle diese Website und durchforstete seit Tagen das Internet und bin auf noch mehr Quellen zu Sokotra gestoßen: Geschichte, Geologie, Biologie und Entwicklungstendenzen dieser eigenartigen Welt.
Ein unheimlicher Reiz beschleicht uns alle. Noch haben wir lange nicht alle Geheimnisse dieser Insel entdeckt. Ich denke, irgendwann werden wir wieder kommen.
Irgendwann, sehr bald. Ein wirklich vergessenes Paradies. Vielleicht ist es besser, daß es vergessen bleibt.

Andere Sokrota-Sites:
 
Catoalogue of Photographs: Die Foto-Site von Prof. Wolfgang Wranik, Uni Rostock. Eine umfangreiche Seite mit Fotos und Infos zum Thema Sokotra.
The Blackburn Beverly: Ein Muß für alle Flugzeugfans; Fotos der legendären Beverly der Royal Air Force bei ihren Flügen nach Sokotra während der              Kolonialzeit im Südjemen in den 60er Jahren einschließlich eines Ölgemäldes vom damaligen Airfield Mori.
The Karst Expedition: Bericht der belgischen Höhlenexpedition zum Jahreswechsel 2000/2001.
Adi auf Sokotra: "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen".  Nicht zum Schmunzeln, eher zum Nachdenken: Der Erlebnisbericht eines deutschen Pauschaltouristen auf Sokotra, ein Essay von Jörg Meissner.
Einige Überlegungen zum Thema Malaria.

Wie komme ich nach Sokotra?
Stand: Sommer 2006
Auf Grund der aktuellen Sicherheitslage werden Touristenvisa für Individualreisende nur in Verbindung mit Reiseagenturen ausgestellt: Nähere Informationen hierzu über die Deutsch-Jemenitische-Freundschaftsgesellschaft auf deren Website.
Derzeit bedient die Fluggesellschaft Yemenia dreimal in der Woche im Direktflug Frankfurt - Sana´a den Jemen. Flüge von San´a und Aden gibt es insgesamt zweimal die Woche nach Sokrota.
Ein möglicher Organisator für Visa, Transferflug von Sana´a und Aufenthalt in Sokrota ist in Sana´a die Agentur Cameleer-Tours mit ihrem Geschäftsführer Mohamed Baza. Der hat einen Teil seiner Ausbildung in Deutschland absolviert und spricht ausgezeichnet Deutsch.
In Sokotra empfehlen wir das Hotel Summerland in Hadibu, daß auch über Mohamed Baza gebucht werden kann. Einfache Qualität, aber sehr sauber und eine wirklich tolle Küche.
Und natürlich unseren Freund Mohamed Achmed, der sich sicher freuen wird, Euch in die Geheimnisse seiner Heimat einzuweihen.