Einmal Wüste.... immer Wüste !
oder von der einen nicht mehr loslassenden Sehnsucht mit dem Jeep in die Sahara zu fahren
Text: Bernhard Nährig Bilder: Margarete Nährig

Nachdem wir im Frühjahr 1999 das erste Mal
mit dem eigenen Jeep in den Ausläufern der Sahara in Marokko waren
(in der Jeep Club News 3/99 S. 15-18 ist der Bericht über die damalige
Reise abgedruckt), hat es uns nun Ende März bis Mitte April 2001 wieder
nach Nordafrika gelockt. Es war allerhöchste Zeit wieder einmal einzutauchen
in ein orientalisches Märchen und sich und den eigenen Jeep aus dem
asphaltreichen Alltagstrott zu entreißen, um das Outdoor- und Offroadleben
wieder mal in tiefen Zügen zu genießen.
Nachdem sich auf unser Angebot an die Clubmitglieder, im Herbst 2000 eine Marokkotour zu veranstalten gerade mal ein vage interessierter Jeeper gemeldet hatte, haben wir die Tour zeitlich verschoben und sind mit unseren von der Marokkoreise gut bewährten Reise-freunden aus Norddeutschland wieder gemeinsam aufgebrochen. Dieses Mal aber mit völlig anderen Fahrzeugen als bei der letzten Tour.
Unsere Freunde fahren neben ihrem Defender nunmehr auch noch ein individuell aus- u. aufgebautes 4 Tonnen schweres 4x4 Iveco Wohn-(Expeditions-) mobil. Wir haben Ende letzten Jahres unseren zwischenzeitlich mit Hinterachssperre und OME-Fahrwerk und 30 Zoll Reifen weiter umgebauten Diesel-Cherokee verkauft und sind seit 18. Januar diesen Jahres stolze Eigner eines individuell aufgebauten Trial- und Trophyfahrzeuges (wieder ein Cherokee, aber dieses Mal ein durstiger 4 Liter Benziner) mit 100 % Sperren an verstärkten Vorder- u. Hinterachsen mit auf 4,56 : 1 gekürzter Übersetzung, mit 6 Zoll Kit höhergelegtem Schwarz-Fahrwerk und 33er Reifen, einem Kardanwellensystem mit Schiebestücken und Schraubflanschen, einer Ramsey-Seil-winde und und und (wer mehr über das Fahrzeug wissen möchte, kann im Leserauto-Bericht im Mai-Heft der 4Wheel Fun Näheres darüber nachlesen).
Die Reise war wieder von langer Hand vorbereitet und der angedachte Routen-verlauf mit Quo Vadis Software und digitalen Landkarten von Tunesien (bei Därr erhältlich) am PC geplant und als Waypoint-Routen in die Garmin-GPS-Geräte in die Fahrzeuge eingespielt. Nützliche Hinweise und auch interessante Waypointlisten bis zur Satellitenkarte mit eingearbeitetem Routenverlauf der Direkt-strecke von Douz nach Ksar Ghilane rund ums Chott el Djerid haben wir uns aus dem Internet von der Scorpiontrophy-Homepage heruntergeladen (wer nach Tunesien selbst fahren möchte, findet hier hilfreiche Tips u. interessante Hinweise). Vielen Dank nochmals an dieser Stelle an das Scorpiontrophy-Team.
Und so hieß es dann am 29.03.01: das bewährte Maggiolina-Dachzelt auf den Cherokee "schnallen", Rückbank ausbauen u. Werkzeug-, Lebensmittel-, Geschirr- u. Kleiderkiste an Bord verstauen. Dazu Bergegurte, Schäkel, die allerwichtigsten Ersatzteile, Kompressor, Tisch u. 2 Stühle, Wasser- und für 60 Liter Reserve Benzinkanister (weil der Cherokee im Gelände so durstig ist). Das Kartenmaterial und einen Reservekompass nicht vergessen. Auch noch die Funkanlage für die Kommunikation zwischen den Fahrzeugen eingebaut und geprüft. Es dauert Stunden, bis alles am richtigen Platz verzurrt ist. Halt: beinahe hätte ich sie vergessen – die Sandbleche und die große Schaufel (wie sich hinterher gezeigt hat, hätte ich sie ruhig zuhause lassen können, dann hätte ich mich aber garantiert "zu Tode geschaufelt". Erstens ist man hinterher immer schlauer und zweitens gilt für Wüstenfahrten: immer auf "Nummer Sicher gehen").
In der Nacht zum Freitag sind wir dann in Richtung Marseille gestartet. Kurz vor Marseille haben wir uns mit unseren Reisepartnern getroffen, da wir nicht die ganze Zeit mit Tempo 80 vor oder hinter einem Lkw fahren wollten. Wir finden in der Nähe von Marseille einen camping municipale, wo wir bei ca. 8 ° C und starkem Wind unser Dachzelt hochkurbeln. Am nächsten Morgen heißt es früh Aufstehen. Ab 9 Uhr beginnt das Einschiffen auf der "Liberté" nach Tunis.
Im Hafen von Marseille Warten auf das Einschiffen
Der Lademeister versteht ganz offensichtlich sein Handwerk nicht. Im Bauch des Schiffes herrscht ein riesiges Chaos. Die letzten wartenden Fahrzeughalter fürchten schon, gar nicht mehr mit an Bord zu kommen. Wir stehen mit beiden rechten Rädern auf dem Seitenrand, der eigentlich gedacht ist, um zum Fahrzeug zu gelangen. Die Beifahrertüre, zu der ich aussteigen muss, geht nur deshalb gerade mal weit genug auf, um sich rausquetschen zu können, weil an dieser Stelle die Tür in der Schiffswand zum Treppenaufgang ist. Wir sind daher froh, unsere 4-Bett-Kabine recht schnell zu finden und gehen erst mal Mittagessen. Die Überfahrt ist sehr ruhig. Am nächsten Tag kommen wir gegen Mittag in Tunis an. Ausschiffen, Zollformalitäten erledigen. Trotz aller Befürchtungen und trotz der unübersichtlichen Abfertigung (man weiß eigentlich nie, was man als nächstes tun soll) bekommen wir recht schnell unsere Fahrzeuge in die Reisepässe eingetragen. Eine echte Fahrzeugkontrolle findet nicht statt. So verlassen wir gegen 15 Uhr das Hafengelände und fahren auf Asphalt in Richtung Kairouan. In Sbikha biegen wir nach Westen ab auf eine kleine Piste, die in die Berge des Djebel Bou Dabbous führt. Bald finden wir einen für ein erstes Camp geeigneten Platz und richten uns häuslich ein. Abendessen kochen und erst mal ausspannen.
Wildes Camp in den Bergen des Djebel Bou Dabbous
Nach einem ausgedehnten Frühstück mit Spiegeleiern u. Speck und einer Kanne Kaffe geht es auf kaum zu erkennender Piste am nächsten Tag über den Djebel durch eine nahezu menschenleere einsame Landschaft
Auf einsamer Piste im Djebel Bou Dabbous
bis nach Makthan. Dort kaufen wir auf dem Markt Obst u. Gemüse ein und fahren bis zum Abend weiter bis kurz vor Sbeitla mit seinen römischen Ruinen. Außerhalb der Stadt, oberhalb eines tiefen Queds finden wir wieder einen ruhigen Campplatz für die Nacht. Auf einem kleinen Grillfeuer grillen wir leckere Lammkeulenstücke zum Abendessen.
Am nächsten Tag besichtigen wir die Ruinen von Sbeitla. Die Stadt, auch Sufutela genannt, gehörte gegen Ende des 1. Jh. mit annähernd 10.000 Einwohnern zu den bedeutendsten Städten der Provinz Africa und erhielt den Rang einer Colonia. In byzantinischer Zeit war die Stadt eine der wichtigsten Verteidigungsbastionen gegen berberische Angriffe aus dem Hinterland. Mitte des 7. Jh. zerstörten arabische Eroberer die Stadt, wovon sie sich nie wieder richtig erholt hat und schließlich aufgegeben werden musste. Bei den Ausgrabungen, die zu Beginn des 20. Jh. vorgenommen wurden, wurde ein etwa 50 ha großes Areal freigelegt.
Mittags setzen wir unsere Fahrt über Kasserine nach Majal Ben Abès fort, wo wir in Richtung der algerischen Grenze abbiegen. In dem kleinen Ort Ohm El Ksab zeigen uns Jugendliche gegen ein Bakschisch (Zigaretten u. ein kleines Taschenmesser aus dem Werbemittelkatalog) gerne einen Weg durch den weichen Sand des ausgetrockneten Queds. Wir setzen unseren Weg in Richtung der Bergoasen fort. In einem kleinen Seitenarm eines ausgetrockneten großen Queds schlagen wir unser Nachtlager auf, nachdem mit Niederschlägen nicht zu rechnen ist.
Wasserfall bei Tamerza
Tags darauf besichtigen wir die Beroasen an der algerischen Grenze bei Midès und Tamerza.
Kurz nach dem verlassenen Bergdorf Chebika geht es aus den Bergen
steil hinunter in die Ebene. Erst zum Chott El Gharsa und dann weiter zum Chott el Jerid, dem größten zusammenhängenden Salzsee ganz Afrikas.
In der Oase Degache steuern wir am frühen Nachmittag einen kleinen Campingplatz an; die Duschen sind jedoch in einem solch tollen Zustand, dass wir doch wieder die Solardusche an die Palme hängen u. hinterher im Freien duschen. Abends aus Palmwedeln ein kleines Lagerfeuer, dazu eine sternenklare Nacht..... erst am nächsten Morgen merke ich, wie mich die Mücken verstochen haben. Aber auch das gehört dazu.
Wir setzen unsere Reise über den großen
Salzsee nach Kebili und Douz fort. Es ist Donnerstag und großer Markttag
in Douz. Also heißt es: Vorräte auffüllen für den
Sandkasten, in dem wir die nächsten Tage
auf der direkten Strecke nach Ksar Ghilane verbringen
wollen. Hier in Douz, bis wohin die Sandwüste hartnäckig aus
dem Süden aufsteigt und in der der Sandwind die Dünen formt,
die ständig von den Wogen der Sahara gekräuselt werden ist es
endlich soweit: Sand, Sand, Sand, ein goldenes Sandmeer. Der große
Erg der Sahara beginnt neben der leicht gräulichen Steppenwüste,
in der eine seltsame Vegetation vom Ginster bis zur Tamariske gedeiht und
neben der Salzwüste, in der man kaum auf Leben stößt. Der
Raum enthüllt nichts außer einer unendlichen Weite der Leere.
Diese Leere ist eine tiefe Empfindung, in der man sich selbst entdecken
kann. Der Horizont verläuft hier in den Dünen und Fata Morganas.
Vielleicht, wenn man Glück hat und weit genug draußen, abseits in der Einsamkeit ist, kann man im Feuer der untergehenden Sonne oder in ihrem Gegenlicht am frühen Morgen eine Kamel- bzw. besser Dromedarkarawane sehen.

Die Wüste umgibt einen, hüllt einen förmlich ein, verzaubert einen. Der immer größer werdende Horizont nimmt vom ganzen Körper Besitz, zieht einen magisch an, ohne jedoch bedrückend zu wirken.
In dieser Gegend der weiten Strecken herrscht – wenn nicht gerade eine Rallye, wie die Optic 2000 an einem vorbeibrettert – große Stille und die unendliche Weite ruft zum Aufbruch.
Unruhe? Zeit zum Aufbruch? .... die Lust, mitten in die Wüste einzutauchen, wird immer größer und bleibt für mich immer bestehen. Dabei ist die Wüste nicht wie das Meer, sie hat weder Bojen noch Taue. Je weiter man sich in sie hinein vorwagt auf Wegen, die mit der Zeit verblassen, desto weniger gelingt es einem, präzise Routen zu ziehen. Hier spätestens ist es ganz besonders wichtig, sich mit Navigation und GPS auszukennen; die wichtigsten Zielpunkte als Waypoints zu erfassen, um nicht Gefahr zu laufen, die Orientierung zu verlieren. Ebenso wichtig ist es, ausreichend Wasser und Benzin an Bord zu haben. A pro pos Benzin: bleifreies Benzin gibt es zwar in Tunesien, aber nicht flächendeckend und wenn man weite Strecken in der Wüstenregion zurücklegt (beispielsweise ist die in Reiseführern angegebene Tankstelle in der Oase Ksar Ghilane geschlossen gewesen und war dort nur verbleiter Kraftstoff aus verdächtigen Fässern zu erhalten, wobei sich wieder ein Wasserabscheider bezahlt macht, da regelmäßig versucht wird, das Benzin oder auch den Dieselkraftstoff mit Wasser zu strecken) hat sich für uns bewährt, den serienmäßigen Katalysator gegen einen Stahlkatalysator, der auch verbleiten Kraftstoff schadlos verdaut, auszutauschen.
Hier also lag das Hauptziel unserer Reise: das Sandmeer mit seinen unendlichen

Möglichkeiten zum Dünensurfen mit dem Jeep...


Nachdem wir von Douz aus erst am Nachmittag in die Wüste aufgebrochen waren, haben wir bald in der untergehenden Sonne unser Camp abseits der hier noch vorhandenen Piste aufgeschlagen.

Am nächsten Tag war unsere Weiterfahrt nur von kurzer Dauer. Die Rallye Optic 2000 ist uns mit hoher Geschwindigkeit entgegen gebrettert.

Über 120 Motorräder, ca. 100 4x4 Fahrzeuge und etliche Lkws. Es wäre töricht gewesen, auf der Strecke zu bleiben und nicht abseits zu warten, bis das Spektakel vorbei war. Zumal wir zu einem schweren Motorradunfall hinzugekommen sind und erste Hilfe geleistet haben, bis ein Rettungsfahrzeug und später der Rettungshubschrauber kamen. Der Motorradfahrer, ein freundlicher Italiener, der sich den rechten Fußknöchel gebrochen und eine nicht genauer definierbare Verletzung am Rücken (Wirbelsäule?) zugezogen hatte, war dankbar für unsere Hilfeleistung, den Schatten, den ihm unsere Fahrzeuge bei ca. 40 ° C spendeten, das Wasser und den Eisbeutel für seine Knöchelverletzung. Sein Krad war nahezu schrott; ihn hatte es über ein Weichsandfeld voll in die Piste gekracht.

Also haben wir nochmals in den Dünenfeldern unser Lager aufgeschlagen und haben bei einem kleinen sparsamen Lagerfeuer aus mitgebrachtem Holz den Vollmond am sternenklaren Himmel betrachtet und uns – als es dann doch nach Eintritt der Dunkelheit merklich abkühlte – alsbald in unsere Schlafsäcke eingemummelt.

Am nächsten Tag haben wir erneut die Dünenfahrt genossen. Obwohl fest damit gerechnet, haben wir uns nicht einmal festgefahren, auch nicht in Weichsandpassagen. Unser Cherokee ist mit seinen 33er Reifen echt gut marschiert und hat mit sattem Motorbrummen bei gleichbleibender Drehzahl die Dünenkämme erklommen. Er seinen Namen "desert scorpion" also doch zu Recht erhalten.
Nachdem die Tankstelle in Ksar Ghilane geschlossen und die Benzinbeschaffung problematisch war und wir auch bislang mehr Zeit, als eingeplant, verbraucht hatten, haben wir uns dann entschlossen, entgegen unserer Planung nicht weiter nach Tatouine und in das Sperrgebiet, sondern auf der Pipeline-Piste in Richtung Matmata nach
Norden zu fahren. Die Pipeline-Piste ist eine schlimme "Wellblech"-Piste. So hat man nur die Möglichkeit, entweder materialschonend jede Welle mit Tempo 20 – 30 km/h aus-zufahren oder aber mit 80 Sachen so darüberzubrettern, dass man nur auf jeder 7. oder 8. Welle aufkommt, also gleichsam darüberfliegt, was eher einem Schlingern gleichkommt und – zumindest mir – das Material leid tut. Es ist bei letzterer Fahrweise über eine längere Strecke auch garantiert, dass sich nahezu jede Schraube am Fahrzeug gelockert hat. So soll sich eben jeder das für ihn Passende heraus-suchen.
Kurz vor Matmata haben wir uns wieder an einem Felshang einen Lagerplatz für die Nacht gesucht. Tags darauf sind wir an Gabès vorbei wieder westlich in Richtung Gafsa gefahren. Kurz vor der Oase El Guettar biegen wir rechts ab in die Ausläufer des Djebel Biada. Ich habe in einem Reiseführer gelesen, dass die Berglandschaft dort sehr schön und die Durchfahrung durch des Djebel auf einer Offroadpiste durch einen engen kleinen Canyon möglich sein soll. Tatsächlich finden wir den Einstieg und fahren durch den Canyon.

Bald dämmert es und wir müssen uns in den Bergen einen Lagerplatz suchen. Der Wind bläst ziemlich stark und eine Regenfront baut sich auf. Es dauert nicht lange und dann prasselt ein starker Regen auf uns herab. Eine von Windböen geplagte Nacht im Dachzelt erwartet uns, so dass wir froh sind, als gegen 6 Uhr die Sonne aufgeht. Wir setzen unsere Fahr über den Djebel Biada fort,wobei wir mit tollen Ausblicken für die nicht ungefährliche und steile Strecke (die nach anhaltenden längeren Regenfällen zur "Schmierseifenbahn" wird) belohnt werden.

Nachdem wir nicht mehr viele Tage bis zur Rückfahrt
mit der "Cartagho" von Tunis nach Genua haben und uns an der Küste
noch eine kleine Erholungspause gönnen wollen, fahren wir nördlich
über Kairouan,
Unser "desert scorpion" XJ-Jeep in versteinerten Sanddünen
an Hammamet vorbei weiter nach Nabeuil und zur westlich von Tunis gelegenen Halbinsel Cap Bon, wo wir bis zum Einschiffen auf der Fähre in Tunis noch einen faulen Tag am Strand und beim Fisch Essen verbringen.

Die Rückfahrt von Tunis nach Genua verlief nicht ganz so ruhig wie die Hinfahrt von Marseille. Die Restaurants an Bord der "Carthago" (übrigens ein nagelneues tunesisches Fährschiff in Topzustand) blieben verdächtig leer. Wir blieben gottseidank verschont und haben am nächsten Tag über den Lago Maggiore, wo wir noch Freunde besucht haben, die Heimreise angetreten.
Leider ist es auch dieses Mal viel zu schnell vorbei gewesen, das kleine "Offroad-Outdoor-Abenteuer". Einiges, was wir uns als Strecke vorgenommen hatten, haben wir nicht geschafft.
Aber das macht nichts. Denn wir wissen, dass wir den Wüstenvirus intus haben und können daher schon heute sagen, dass wir wieder nach Tunesien und in die Wüste fahren werden. Dann kommt die südliche Chott-Umfahrung, die Bergregion um Tatouine mit ihren Ksar-Speicherburgen und das Sperrgebiet im Süden dran.
Aber zunächst wollen wir im Herbst diesen Jahres
erst einmal nach Jordanien – dieses mal zu Fuß und mit dem Zelt um
und durch Petra und dann noch eine Woche auf dem Reitkamel durchs Wadi
Rum. Mit dem Jeep möchte ich nach Südalgerien mit seinen Felszeichnungen
im Hoggar und Tassili-gebirge fahren und von einer Jeeptour nach Libyen
und der weißen Wüste in Ägypten träume ich schon lange.
Auch die Wiederholung der Marokkoreise mit Richtung Mauretanien steht noch
auf meiner Wunschliste. Aber wir haben ja hoffentlich noch ein paar Jährchen
Zeit und unser "desert scorpion" Cherokee hat erst mal gerade 10.000 km
"auf der Uhr" und dazwischen gibt es noch so manches Jeep Camp, manche
Trial und Trophy-Veranstaltung oder mal auch nur eine Tour durch die französisch/italienischen
Alpen oder ein paar Tage auf dem centre tout terrain in Rochepaule (Frankreich).
P.S.:
Falls jemand selbst nach Tunesien in die Sahara reisen will und an Info´s interessiert ist, kann er sich gerne bei uns melden.